Liškiavos kultūros centras

Im Sommer 2006 hat die Öffentliche Einrichtung Kulturzentrum Liškiava die Durchführung des Projekts „Renovierung des Liškiava Kloster-Ensembles und sein Anpassung zum Tourismus“ begonnen, dessen Hauptziel den Liškiava Kloster zum touristischen und kulturellen Zwecken anzupassen war.

Das Architektur-Ensemble Liškiava aus dem 17 Jh. liegt auf dem linken Nemunas Ufer, 8 Kilometer von Druskininkai entfernt. Das ist eine wunderschöne barock Perle im Südlitauen, die von vielen Touristen aus aller Welt und aus Litauen besucht wird. Der dominierende Schmuck dieses ganzen Ensemble ist die Dreifaltigkeitskirche, sie ist ein wunderschönes Bauwerk des späten Barock.

 Mit Anstrengung und Diensteifer des Kanons Priesters Valius Zubavičius wurde die Kirche 1990-1997 gründlich restauriert und für neues Leben erweckt. In Grabstätten der Kirche in offenen Särgen liegen erhaltene Leichname der Dominikanermönche und dort gibt es eine Ausstellung liturgischer Erbe.

Vor 310 Jahren, am 22. April 1697 hat der Gründer dieses Ensemble Jurgis Kosyla mit seiner Frau Kristina in Liškiava ein Testament errichtet, mit dem sie den ganzen Liškiava Reichtum für Dominikanermönche überlassen, nur mit der Bedingung, dass sie aus Seiniai zum Liškiava kommen und zu Ehren der Dreifaltigkeit eine Kirche und ein Kloster bauen und dort leben. Die Dominikaner haben die Wahl des Gründers erfüllt und dieses wunderschöne Ensemble blieb bis heutzutage erhalten.

Dieses Bauwerk des späten Barock schmücken die von Italiener gemalte Fresken, 7 Barock-Rokoko Altäre, alte authentische Bänke mit dominikanischen Intarsien sowie Gemälde des 18.-19. Jh. mit sakral Thematik. Dominikaner lebten nicht lange in diesem Kloster nur 1699-1813, weil damalige Zivilmacht Neulinge im Kloster zu nehmen verbot und der Kloster sich nicht erneuen konnte. Wenn der letzte Mönch in Liškiava 1813 starb, hat Bischof mit seinem Dekret die Leitung aller Gebäude des Klosters zusammen mit der Kirche für die Kirchengemeinde übergeben. Bedauerlicherweise wurde der Kloster bis heutzutage in Liškiava nicht erweckt.

Nach dem Ersten Weltkrieg fand hier das Zentrum des Amtsbezirks, die Post, Geschäfte und ein paar andere Institutionen statt, im Jahre 1939 wurde hier Tourismusstation gegründet. Hier kammen ausländische touristische Gruppen von 40-50 Menschen. Für den Lebensunterhalt und das Essen sorgte Priester der Kirschengemeinde.

Im Jahre 1941 wurde die Klostergebäude durch sowjetische Macht nationalisiert, ab 1947 dreißig Jahre lang arbeitete die Schule von Liškiava, von 1977 hat sich hier die Näherei Vereinigung „Lelija“ eingezogen. Dieser Betrieb sorgte für Gebäude, renovierte sie, hat das Dach aufs neue gedeckt und somit dieses Ensemble vor völligen Zerstörung geschützt.

1998 gemäß dem Beschluss von Regierung der Republik Litauen wurde das Chefamt des Bezirks Alytus die Öffentliche Einrichtung Kulturzentrum Liškiava zugründen beauftragt, um die Kultur, Bildung und den Tourismus zufördern. Die Gründer dieser Behörde sind das Chefamt des Bezirks Alytus und das Bistum Vilkaviškis.

 

Konktakinformation:

Das Architektur-Ensemble kann jeden Tag außer Montags besucht werden,
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Öffentliche Einrichtung Kulturzentrum Liškiava (“Liškiavos kultūros centras”)

LT-65319 Liškiava, Merkinės sen.,Varėnos r. sav.

Tel./Fax. +370 310 44 210

Tel. +370 610 66 844

Geschäftsführer Valius Zubavičius Tel. +370 699 66 844

E-mail: lkc@liskiava.lt